
© Annie Mole
Die Menschheit wird insgesamt immer größer und fülliger. Das merkt man schon, wenn man bei einem Museumsbesuch einen Blick auf die Betten aus dem 15. und 16. Jahrhundert wirft. Noch ist der Trend zu mehr Körperfülle in Europa noch nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Übersee, aber die Nachfrage nach Hosen große Größen steigt spürbar an. Das haben auch viele Händler erkannt und sich genau darauf spezialisiert. Dabei mussten sie die für Mollige geeignete Mode neu nicht erfinden, sondern konnten auf Altbewährtes zurück greifen. Dazu gehören beispielsweise die seitlichen oder hinteren Gummizüge bei Rock und Hose.
Die Designs bei der Mode für Mollige haben sich gewandelt. Die Tendenz geht weg von den Graue-Maus-Farben hin zu den Trendfarben der jeweiligen Saison. Die gezielte Platzierung von zierenden Elementen lenkt den Blick von den Problemzonen ab. Schmale Streifen und Teilungsnähte strecken die Figur. Auch die üppige Weite der Molligenmode der vergangenen Jahrzehnte muss man nicht mehr hinnehmen. Es gibt viele Modelle, bei denen die gute Verteilung der Pfunde gekonnt und sexy zur Schau gestellt werden kann.

